• update2: Sarik Weber, nandoo.net, Atari.

    von BjoernCzieslik Pro am 27.03.2009 um 11:57:34 Uhr

    update2.de - das Technik-Update von turi2 - jeden Freitag neu

    turi2.tv: Sarik Weber über Cellity und den Kampf im Web-Geschäft.
    screenshot-sarikweber500Vom Hinfallen und Aufstehen im Online-Geschäft kann Sarik Weber ein Liedchen singen: Der Web-Worker war beim Web-2.0-Überflieger Xing an Bord und ist mit einer anderen Firma zweimal fast Pleite gegangen. Webers Rezept zum Weitermachen: "Man muss an sein Produkt glauben, ein echtes Problem lösen, also Nutzen stiften." Derzeit werkelt er mit seinem Hamburger Mobil-Dienstleister Cellity am Adressbuch 2.0 für jedermanns Hosentasche und plaudert im Gespräch mit Peter Turi übers Scheitern, Kämpfen und Überleben im hart umkämpften Digital-Business.
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    nandoo.net - das Schaufenster für Content aus der zweiten Reihe.
    nandoo_screen1kleinerWas Google News nicht kann, macht nandoo.net zum Prinzip: Texte verstehen. Das Portal aus Potsdam wertet Nachrichten aus verschiedensten Quellen (darunter alle dpa-Texte) nach einem computerlinguistischen Verfahren aus. Als "Text-Verstehmaschine" rafft das System worum's geht und kann doppelte oder überflüssige Infos herausfiltern. Der Nutzer bekommt wertvolle Inhalte zu seinem ganz bestimmten Interesse - auch aus Quellen jenseits von Spiegel Online. Kleine Content-Anbieter "aus der zweiten Reihe" wittern schon ihre Chance auf Google-unabhängige Aufmerksamkeit.
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    - ZITATE der WOCHE -

    Peer Schaar, Datenschützer"Das Internet hat für den Datenschutz eine neue Epoche eingeläutet, aber natürlich liegen die eigentlichen Risiken noch überwiegend in der realen Welt."

    Sagt Peer Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, der nun auch ein eigenes Facebook-Profil hat.
    spiegel.de

    Lauren Cooney, Microsoft"Make Web, Not War."

    Microsoft-Managerin Lauren Cooney erklärt, warum der Softwareriese auf seiner Webentwickler-Plattform auf Open-Source-Software bereitstellt.
    eweek.com, silicon.de

    Gary Fry, Global Graphics"Organisationen investieren Millionen, um ihre Mitarbeiter für Geschäftssoftware zu schulen. Dagegen nutzen diese soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing, ihr iPhone, twittern oder digitalisieren ihre Musik, ohne auch nur irgendein Training absolviert zu haben."

    Gary Fry, Geschäftsführer des Softwareherstellers Global Graphics, findet Bürosoftware zum kompliziert. fast die Hälfte der Angestellten fühlt sich überfordert, ergab eine Umfrage des Unternehmens.
    computerzeitung.de

    - MOBILE NEWS -

    iPhone 3.0 kommt im Juni, berichten AT&T-Manager. Es soll HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/S können und mittels Applikation zur Fernbedienung für den Videorekorder werden.
    teltarif.de, silicon.de, boygeniusreport.com

    Skype soll es ab kommender Woche auch als iPhone-Anwendung geben: Die Voice-Over-IP-Software wird von Besitzern des Wlan-fähigen Handys sehnsüchtig erwartet.
    gigaom.com, cnet.com, winfuture.de

    Androidpit testet und bewertet Android-Smartphones, Spiele und Anwendungen. Hinter dem Portal stehen die beiden ehemaligen 1&1-Manager Andreas Gauger und Achim Weiß.
    internetworld.de, androidpit.de

    Mobilkom Austria startet als erster Mobilfunkprovider in Europa HSDPA mit bis zu 21 MBit/s.
    computerwoche.de, teltarif.de

    AOL startet mobilen Dienst Friendfinder: Nutzer können gegen Entgelt Freunde per Handy orten.
    teltarif.de

    12PAYmobile macht das Handy zur Geldbörse: Nutzer können ohne Registrierung per SMS-Bestätigung zahlen, abgerechnet wird über die Mobilfunkrechung.
    teltarif.de

    Second-Life-Klon fürs iPhone: Sparkle 3D aus Japan ist eine virtuelle Welt für unterwegs.
    areamobile.de

    YouTube stellt einen neuen Client für Symbian S6- und Windows Mobile Smartphones vor. Dieser läuft schneller und stabiler als der bereits erhältliche Java-Player für andere Handys.
    teltarif.de, areamobile.de

    Taliban warnen die pakistanische Regierung vor dem Ausbau des Mobilfunknetzes im Grenzgebiet zu Afghanistan. Grund: Sie haben Angst, ausspioniert zu werden.
    futurezone.orf.at

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    IT Business Foren von Microsoft bieten IT-Entscheidern hochaktuelle Lösungen in Themen wie Konsolidierung, Virtualisierung, Sicherheit, Informationsschutz und Homogenisierung auf eine Business Intelligence-Plattform. Kommunikation und Geschäftsprozessmanagement sind weitere Themen. Infos und Anmeldung unter www.microsoft.de/itmanager/

    - BEWEGTBILD NEWS -

    YouTube gegen Warner Music: Nach gescheiterten Vertragsverhandlungen löscht das Videoportal nicht nur professionelle Musikclips, sondern auch selbstgedrehte Uservideos, die Warners Rechte tangieren.
    spiegel.de, die-topnews.de

    Videobrille
    der Vuzix Corporation bringt erweiterte Realität: Das reale Livebild wird mit Zusatzinformationen und virtuellen Objekten überlagert.
    pressetext.de

    Webvideo-Zuschauer akzeptieren Werbung, wenn sie vor dem Clip läuft. Werbeunterbrechungen hingegen sind verpönt, so das Ergebnis einer aktuellen W3B-Studie.
    internetworld.de

    GEZ-Gebühren für beruflich genutzte Internet-Rechner sind rechtens. Diese umstrittene Regelung hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz in einem Urteil nun erneut bestätigt.
    faz.net

    - WEB NEWS -

    Forenbetreiber und Blogger haften nicht für die Einträger ihrer Leser, entscheidet das Hamburger Oberlandesgericht. Hinweisen auf Rechtsverstöße müssen sie aber nachgehen und Einträge ggf. löschen.
    heise.de, basicthinking.de

    Google verbessert seine Suchmaschine: Neben den Suchergebnissen sollen künftig weitere Suchanfragen vorgeschlagen werden, die zu den Suchbegriffen passen. Die Web-Software "Texte und Tabellen" erhält zudem eine Zeichenfunktion.
    spiegel.de, basicthinking.de (Suche), golem.de (Zeichenfunktion)

    Foto-Werbung: Das US-Startup Pixazza baut kleine Preisschilder in Bilder ein. Die Betrachter können die angezeigten Produkte dann per Klick kaufen.
    welt.de

    Twitter-Spam nimmt zu: Kriminelle nutzen den Microblogging-Dienst zunehmend, um unbedarften Followern gefährliche Links unterzujubeln. URL-Verkürzungsdienste helfen dabei unfreiwillig.
    silicon.de

    MySpace startet eine eigene Browser-Toolbar als Plugin für Firefox und den Internet Explorer.
    basicthinking.de

    Unternehmen 2.0: Der neue Firmen-Newsroom von Construktiv bündelt zweinullige Aktivitäten von Firmen auf einer Website quasi als Pressebereich 2.0.
    construktiv.de/newsroom

    Interaktiver Werbebanner: Nike+ lässt Frauen auf shape.de Nachrichten an Männer in einen Banner tippen, die diese auf menshealth.de zu sehen bekommen und umgekehrt.
    internetworld.de

    StudiVZ ist das unbeliebteste deutsche Start-up. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Onlinegespräche durch ethority. Am besten schneidet der Geschenkemarktplatz DaWanda ab.
    ethority.de

    Cloud-Gaming: Der neue Dienst OnLive will Computerspiele per Browser-Plugin auf den Rechner streamen. Verzögerungen soll es kaum geben.
    silicon.de, onlive.com

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    Infos aus erster Hand, nicht nur für Fachredakteure: Das Windows-Client-TechCenter von Microsoft bietet die richtigen technischen Ressourcen, Migrationsprojekte voranzutreiben. Profitieren auch Sie vom geballtem Expertenwissen rund um Vista.
    technet.microsoft.com

    - TECH NEWS -

    Asus beglückt digitale Nomaden: Der Akku des neuen Netbooks Eee PC 1000HE soll bis zu 9,5 Stunden halten. Die Technologie Super Hybrid Engine passt dazu Spannung, Taktrate und Displayhelligkeit an.
    silicon.de

    Ungenutzte PCs sind die größten Energiefresser in Unternehmen, berichtet der "PC Energy Report 2009". Würden konsequent alle ungenutzen Rechner abgeschaltet, könnten allein deutsche Betriebe über 918 Mio. Euro sparen.
    pressetext.de

    - TERMINE der WOCHE -

    Die Branche tagt: Web 2.0 Kongress (30./31.03. in München), sapientia 2009 (31.03/01.04. in Berlin), re:publica '09 (01. - 03.04. in Berlin), 2. Cologne Web Content Forum (02.04. in Köln).
    Weitere Termine auf it-veranstaltungskalender.de.

    Was wurde eigentlich aus ... Atari-Gründer Nolan Bushnell?
    atarigründer"Pong" - das Urgeräusch aus der Glotze trieb Eltern in den Wahnsinn und deren Kinder in die Glückseligkeit. Und wer hat's erfunden? Atari-Gründer Nolan Bushnell - naja, zumindest fast! Sein Spiele-Konzern schaute sich die gestrichelte Linie in der Mitte und den Ball in Form eines weißen Punkts bei der Konkurrenz ab und machte es zum Welterfolg. Hätte Bushnell seinen Konzern nicht im Millionen-Rausch verhökert, wäre die Marke womöglich nicht in der Versenkung der Technik-Evolution verschwunden. Doch Nolan Bushnell kann's egal sein: Der Atari-Gründer verdient seine Kröten heute mit Fast Food.
    auf update2.de weiterlesen >>

    update2 vom vergangenen Freitag lesen

  • nandoo.net - das Schaufenster für Content aus der zweiten Reihe.

    von BjoernCzieslik Pro am 27.03.2009 um 11:25:02 Uhr

    nandooWas Google News nicht kann, macht nandoo.net zum Prinzip: Texte verstehen. Das Portal aus Potsdam wertet Nachrichten aus verschiedensten Quellen (darunter viele dpa-Texte) nach einem computerlinguistischen Verfahren aus. Als "Text-Verstehmaschine" rafft das System worum's geht und kann doppelte oder überflüssige Infos herausfiltern. Der Nutzer bekommt wertvolle Inhalte zu seinem ganz bestimmten Interesse - auch aus Quellen jenseits von Spiegel Online. Kleine Content-Anbieter "aus der zweiten Reihe" wittern schon ihre Chance auf Google-unabhängige Aufmerksamkeit.

    web_klein"Wir kippen Texte rein, die Maschine rödelt alles durch und kann dann sagen, worum es inhaltlich geht". So beschreibt CyberConsult-Geschäftsführer Jens Landvogt stark vereinfacht das Verfahren, mit dem sein Portal nandoo.net arbeit. Während Google News einfach Texte nach einzelnen Suchbegriffen filtert, bedient sich nandoo.net Methoden der Computerlinguistik und macht somit auch unstrukturierte Freitext-Dokumente semantisch verständlich. Eine "Text-Verstehmaschine" nennt Landvogt sein Projekt, das auch mit verschiedenen Begriffen für ein- und dasselbe zurecht kommt. Wer sich für München interessiert, bekommt auch Texte über die "Isarmetropole", wer nach dem Papst sucht, findet auch Artikel über Joseph Ratzinger und Benedikt XVI., selbst wenn der gesuchte Begriff im Text gar nicht vorkommt.

    nandoo-themenreihe

    News zu Themen, für die es keinen Suchbegriff gibt.

    Neben vordefinierten Themenbereichen kann jeder Nutzer seine eigenen Themenbereiche kreieren, zu denen er maßgeschneiderte Infos haben möchte. Dazu gibt er dem System einige Beispiel-Artikel, die das Thema behandeln. Das System ermittelt dann den "semantischen Kern" der Nachricht und verwendet diese Informationen für die Suche nach passenden Dokumenten. Die Themengebiete können Nachrichten über Unternehmen, Promis oder den Lieblingsfußballverein enthalten, aber auch Themen, die sich nicht mit einem Suchbegriff umschreiben lassen. Als Paradebeispiel nennt Jens Landvogt das Thema "Seltsame Stürze". Ein Mensch weiß, dass es wohl darum geht, dass irgendjemand auf irgendeine Weise hinfällt und sich dabei wohl irgendwie verletzt oder zu Schaden kommt. Die sonst so allmächtige Suchmaschine Google kommt mit dem Begriff gar nicht zurecht, nandoo.net dagegen schon.

    nandoo-sprechText-Remix.

    Seine volle Wirkung zeigt diese Herangehensweise erst auf den zweiten Blick - bei der so genannten Slider-Funktion. Mit einem Schiebe-Regler lassen sich lange Texte stufenlos kürzen. Statt einfach hinten abzuschneiden, fällt das weg, "was das System für entbehrlich hält", erklärt Landvogt. Das funktioniert jedoch nur mit Texten, die nandoo.net im Volltext anzeigen kann - momentan also beim dpa-Online-Angebot. Der nächste Schritt ist schon in Planung: nandoo-slider-logoBald sollen thematisch ähnliche Texte aus unterschiedlichen Quellen automatisch zusammengeführt werden. Redundante Informationen kommen nur noch einmal vor und werden mit Detailinformationen gemischt, die nur in einer Quelle stehen. Auch soll's künftig möglich sein, sprachübergreifend und nach den Vorlieben und Fähigkeiten des Nutzers zu suchen. Bekommt das System beispielsweise einen deutschen Beispieltext, könnte es auch nach englischen Beiträgen zum Thema suchen, französische aber außen vor lassen, weil der Nutzer kein Französisch spricht.

    Marktplatz für Content-Anbieter.

    Neben dem Nutzen für die Leser sieht Jens Landvogt in nandoo.net vor allem Möglichkeiten für kleinere Content-Anbieter jenseits von Spiegel Online: Die meisten Nutzer grasen täglich nur eine Handvoll Quellen ab. "Was im Rest der Welt passiert, geht an ihnen vorbei", gibt er zu bedenken. "Wir wollen weg von der Quellenorientierung, hin zur Themenorientierung." Hat also eine Quelle einen Text, der genau auf das Themenprofil eines Nutzers zutrifft, bekommt er ihn zu lesen, auch wenn er die Quelle vorher sonst nicht beachtet hätte. nandoo.net wertet im Moment 15 Quellen aus, darunter dpa, Spiegel Online, sueddeutsche.de, tagesschau.de und auch Special-Interest-Seiten wie deutsche-startups.de. Bis auf die dpa-Meldungen werden auf der Seite nur Teaser zu den Originalartikeln angezeigt, erst später will Landvogt mit den Inhalte-Anbietern über eine Volltext-Übernahme verhandeln. Doch schon jetzt hätten sich etliche "Content-Anbieter aus der zweiten Reihe" gemeldet und angefragt, wie auch ihre Inhalte in die Auswertung kommen könnten. Da die Anbindung neuer Quellen je nach verwendetem Datenformat aber jeweils bis zu einem Tag in Anspruch nimmt, setzt das kleine Unternehmen andere Prioritäten: Die Optimierung von Algorithmen und der Benutzeroberfläche hat momentan Vorrang. Zudem steht der Webserver noch im eigenen Haus und lässt die Seite unter der lahmen Internetanbindung in Potsdam leiden. Schon bald soll das Angebot daher in ein modernes Rechenzentrum umziehen. Die Zahl der Quellen soll dann auf über 100 steigen.

    Ein Bündel an Geschäftsmodellen.

    nandoo-topthemenNatürlich will Jens Landvogt auch Geld verdienen. Eines seiner vielen Erlösmodelle funktioniert in Anlehnung an Google-Adwords. Statt ein einzelnes Suchwort zu buchen, könnten Content-Anbieter sich als Experte für ein bestimmtes Thema profilieren und gesondert angezeigt werden. Seine Idee: "Weg von ‚Werbung finanziert Content’ hin zu ‚Content ist Werbung’". Die Inhalte-Anbieter sollen also über ihr Produkt, also ihre Texte, im Gedächtnis der Leser bleiben. Daneben denkt CyberConsult über Premium-Accounts, Whitelabel-Lösungen und Widgets für externe Seiten nach. Dort könnte eine Box angezeigt werden, in der in Echtzeit Teaser-Texte passender Neuigkeiten eingeblendet werden, quasi eine Art intelligenteres Google News für jedermann. Website-Betreiber können ihren Besuchern auf diese Weise automatisch passende Neuigkeiten anbieten. Und Unternehmen können ihren Mitarbeitern im Intranet speziell gefilterte Nachrichten über die Firma, die Konkurrenz oder das Marktumfeld liefern. Chancen bieten sich viele.

    Ursprünglich nur zur Demonstration gedacht.

    CyberConsult befasst sich übrigens schon seit 1997 damit, Inhalte maßgeschneidert aufzubereiten. Den Anfang machten Online-Produktberater, die strukturierte Informationen aus einer Datenbank individuell zusammenführen. Später machten sich die Entwickler daran, auch unstrukturierten Freitext zu analysieren und auszuwerten. Bei der Entwicklung der Technologie arbeitet CyberConsult mit dem Computerlinguistiker Prof. Dr. Manfred Stede von der Uni Potsdam zusammen. Die Forschung wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit rund 500.000 Euro gefördert. Das Projekt, aus dem nun nandoo.net geworden ist, war ursprünglich nur als Showcase gedacht, um Verlagen IT-Lösungen zu verkaufen. Die Idee: Mittels computerlinguistischer Methoden werden die Angebote verschiedener Blätter eines Hauses thematisch gebündelt. Ein großes deutsches Verlagshaus hat die Technologie dahinter damals gekauft, aber nie online zum Einsatz gebracht. Für Jens Landvogt ist das bis heute ein Rätsel und ein guter Grund, nandoo.net selbst im Web zu pushen.

    Weiterführende Links:

    nandoo.net: nandoo.net - Das News Discovery Network.

  • turi2.tv: Sarik Weber über Cellity und den Kampf im Web-Geschäft.

    von PeterSchwierz Pro am 27.03.2009 um 10:15:33 Uhr

    Vom Hinfallen und Aufstehen im Online-Geschäft kann Sarik Weber ein Liedchen singen: Der Web-Worker war beim Web-2.0-Überflieger Xing an Bord und ist mit einer anderen Firma schon zweimal fast Pleite gegangen. Webers Rezept zum Weitermachen: "Man muss an sein Produkt glauben, ein echtes Problem lösen, also Nutzen stiften." Derzeit werkelt er mit seinem Hamburger Mobil-Dienstleister Cellity am Adressbuch 2.0 für jedermanns Hosentasche und plaudert im Gespräch mit Peter Turi übers Scheitern, Kämpfen und Überleben im digitalen Business.

    mobile_kleinweb_kleinMit zwei Geschäftsmodellen von Cellity ist Sarik Weber schon gescheitert: "Wir wollten im Mobilfunkmarkt der Günstigste sein", erinnert sich der Gründer. Doch dann kamen die Discounter mit ihren Billig-Tarifen und machten den Hamburgern das Geschäft kaputt. Danach probierte es Cellity mit Messaging, also kostenlosen Kurz-Nachrichten als SMS-Alternative, doch auch dabei war "die Monetarisierung nicht einfach". "Wir haben damit auch Umsatz generiert, wir haben auch ein bisschen Geld verdient, es ist halt nur nicht der durchschlagende Erfolg gewesen", gesteht Sarik Weber im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. Jetzt soll das Adressbuch 2.0 (mehr Infos hier auf update2.de) fruchten: Die Software zapft alle Quellen vom Handy bis zum Xing-Profil an und zimmert eine Art intelligentes Telefonbuch fürs digitale Leben. "Wir bringen alles, was da ist, an eine Stelle", erklärt der Gründer und will daran mit kostenpflichtigen Premium-Accounts und Werbung verdienen. Für 4:18 Minuten mit dem twitternden Sarik Weber bitte einfach oben ins Video klicken. Für den Vollbild-Modus bitte auf den Button neben der Lautstärke klicken.
    sevenload.com (dieses Video bei Sevenload - mit Möglichkeit zum Einbetten)

    turi2tv300
    turi2.tv, das Branchenfernsehen, zeigt, was Medienmacher bewegt - einen Überblick finden Sie hier oder im neuen turi2.tv-Kanal bei Sevenload oder via turi2.mobi auf Ihrem Handy oder iPhone.

    Weiterführende Links:

    cellity.com: Direkt-Link zu Celity.
    update2.de: Zentrales Adressbuch fürs digitale Leben. (11. Deuember 2008)

  • Was wurde eigentlich aus... Atari-Gründer Nolan Bushnell?

    von ulrichvonschweinitz am 26.03.2009 um 18:36:43 Uhr

    nolan-bushnell-plays-pong.jpg"Pong" - das Urgeräusch aus der Glotze trieb Eltern in den Wahnsinn und deren Kinder in die Glückseligkeit. Und wer hat's erfunden? Atari-Gründer Nolan Bushnell - naja, zumindest fast! Sein Spiele-Konzern schaute sich die gestrichelte Linie in der Mitte und den Ball in Form eines weißen Punkts bei der Konkurrenz ab und machte es zum Welterfolg. Hätte Bushnell seinen Konzern nicht im Millionen-Rausch verhökert, wäre die Marke womöglich nicht in der Versenkung der Technik-Evolution verschwunden. Doch Nolan Bushnell kann's egal sein: Der Atari-Gründer verdient seine Kröten heute mit Fast Food.

    games_klein1972: Nolan Bushnell ist eigentlich damit beschäftigt, ein Pizza-Restaurant zu eröffnen. Gastronomie liegt quasi in der Familie, die Eltern arbeiten auch in dieser Branche. Doch zunächst muss er Geld verdienen, wozu hat man E-Technik studiert? Das erste Spiel seiner mit 500 Dollar Startkapital gegründeten neuen Firma Syzygy soll "Spacewars" werden. Nolan muss jedoch feststellen, dass der coole Name Syzygy bereits einer Dachdeckerfirma gehört und tauft seinen Laden um - in Atari. Nolan Bushnell findet etwas, das ihn als Schach- und Go-Spieler anspricht: Das Ping-Pong Spiel auf einer so genannten Spielekonsole der Firma Magnavox - ganz heißer Scheiß sozusagen. Der Atari-Gründer ist schwer begeistert und lässt seinen Programmierer sogleich ein ähnliches Spiel zimmern. Das - Bushnell hat's ja aus der Geschichte gelernt - darf nicht "Ping-Pong" heißen. Der schlichte Name: "Pong". Das Spiel wird für Atari ein voller Erfolg. Die Gründerjahre müssen toll gewesen sein, wenn auch Bushnell dementieren muss, dass während der Arbeit Joints geraucht werden. Dumm nur, dass Magnavox vom "Ausleihen" der Idee erfährt. Atari und Magnavox stehen sich vier Jahre lang vor Gericht gegenüber, bis 1976 Magnavox einen Anteil am Atari-Gewinn erhält. Heute erzählt der Atari-Gründer gern, dass seine Firma schon im Geschäft war, bevor Magnavox seine Spielekonsolen entwickelt hat. Geschichte ist manchmal flexibel.

    Die Gründerjahre: Wie aus einer Spiel-Idee eine Konsole wird.

    Pong ist der erste Hit von Atari - und eigentlich gar kein Computerspiel. Es braucht keinen Chip sondern war ein solides, fest verdrahtetes Gebilde aus Schaltkreisen und Hardware. Der erste Pong-Automat in Sunnyvale brachte am zweiten Tag einen verärgerten Anruf des Ladenbesitzers: "Das Ding ist kaputt!" Als Nolan das Gerät öffnet, fallen ihm Münzen entgegen. Der Geldspeicher war voll und verstopfte die Maschine. Die Vorstellung einer Spielekonsole fürs Wohnzimmer, genannt "Home Pong", auf der Consumer Electronic Show (CES) 1975 floppt. Doch wenige Wochen später meldet sich der Handelsriese Sears Roebuck bei Bushnell. Sears ist das größte Versandhaus der USA und erreicht damit auch den fernsten Winkel des Landes. Bis Weihnachten soll Atari 150.000 Daddelkisten liefern. Der Erfolg des Spiels und seines Nachfolgers Ameprod TVG-10 währt eine Dekade lang, begründet Ataris Ruf und Bushnells Reichtum. Zwei Angestellte helfen bei der Entwicklung des Spiels "Breakout" - die späteren Apple-Gründer Steve Jobs und Steve Wozniak.

    Da hört der Spaß auf: Aus Spiel wird Business.

    1977 wächst zusammen, was zusammen gehört: Bushnell eröffnet die Pizzakette Chuck E. Cheese's Pizza-Time Theaters. Atari C-100 Home PongDiese Läden sind eine Mischung aus einer kleinen Shopping Mall und einem Restaurant, wobei die Umgebung aus Spielautomaten, den so genannten Arcade Games besteht. Man kann sich das vorstellen wie eine familientaugliche Mini-Version von Las Vegas, nur eben ohne Glücksspiel. Bushnell’s entspannte Natur hat eine solide finanzielle Grundlage. Hollywood, genauer Warner Bros., sieht das Potenzial der Videospiele und kauft Atari im Oktober 1976 für 28 Mio Dollar. Das tut Gründer Bushnell allerdings heute noch leid. Er muss mit ansehen, wie die "Suits", die Anzugtypen, seine Firma glücklos an den Rand der Pleite wirtschaften. Aber eine weitere Finanzspritze von 100 Mio Dollar hilft Bushnell, eine neue Konsole zu bauen: Das Video Computer System (VCS, später Atari 2600) kommt mit neuen Spielen von Atari für 200 Dollar auf den Markt. Es definiert den Markt für Videospiele neu. Zum ersten Mal in der Geschichte gibt es eine Konsole mit farbiger Grafik und auswechselbaren Spielen, die auf Steckmodulen gespeichert sind. Die Spiele bleiben bis in die Neunziger Jahre hinein auf dem Markt.

    UR_PongKonsoleAtari wird erwachsen, der Gründer geht von Bord.

    Im November 1978 verlässt Bushnell seine Firma, um sich eigenen Projekten zu widmen. Er gründet die Firma Axlon, die unter anderem auch für Atari Spiele produziert, zum Beispiel den Hit "Space Quest". Weitere Firmengründungen verlaufen wechselhaft, die Firma Sente Games wird allgemein als der Versuch eines zweiten Atari angesehen. Die Firmennamen stammen übrigens beide aus dem japanischen Spiel "Go", das Nolan genauso liebt wie Schach. Atari bedeutet "Drohen, einen Stein zu schlagen", Sente heißt "Am Zug sein". 1982 lizensiert Atari das Spiel "Pac Man" vom Entwickler Namco und macht es zu einem der großen Hits auf seiner VCS-Konsole. Mitte der Achtziger versandet die Nachfrage; die neuen Spiele und Konsolenvarianten sind nicht pfiffig genug. Nintendo aus Japan will mit Atari/Warner den US-Vertrieb der Famicom aufbauen, doch die Amerikaner lehnen ab. Da machen's die Japaner eben allein und starten mit großem Erfolg Nintendo Entertainment System (NES). Atari versucht sich neben den Konsolen mit dem Bau von Rechnern. Aus den 16-Bit-Mühlen werden die ersten PCs.

    Verkaufsorgien in den Neunzigern.

    Kurz und knapp: 1996 kauft WMS (Midway) die Atari-Mutter Time-Warner Interactive. bushnell_uwinkAtari wird mit dem Festplatten-Bauer JTS zusammengelegt. Fast alle Atari-Mitarbeiter werden gefeuert. 1998 verkauft JTS die Atari-Rechte an Hasbro Interactive für 5 Mio Dollar in Cash. Im Mai 1999 geht Hasbro mit der Marke Atari wieder auf den Markt: Es werden aufpolierte Versionen der Atari-Klassiker Pong, Missle Command und Star Raiders angeboten, die auf Sonys Play Station und Nintendos N64 laufen. Zum Jahresende verkauft Hasbro die Marke Atari and die Infograme aus Frankreich für 95 Mio Dollar. Aus 5 werden 95 Mio - nicht schlecht. Die Franzosen bedienen sich an der Marke, verkaufen jedoch im Grunde ihr bisheriges Sortiment an PC-Spielen. Am 07. Mai 2003 benennt sich Infogrames in Atari um. Später will Infogrames auch den Rest von Atari haben und bietet 1,68 Dollar pro Anteil. Manche Marktbeobachter staunen, hielten sie doch die Marke Atari für so gut wie tot. Doch seitdem man Spiele auch übers Internet verkaufen kann, ist ein guter Markenname alles. Und wer Atari erwähnt, sieht das Leuchten in den Augen der Babyboomer.

    Happy Ending.

    Atari-Gründer Nolan Bushnell sitzt heute fast jeden Samstagmorgen beim Frühstück in der Media Entertainment Technology Alliance (METal) in Los Angeles. Der graubärtige Spieleveteran hat ziemlichen Erfolg mit seinen Fast-Food-Restaurants uWink. Dort kann man auf den Tischen per Touchscreen-Monitor zocken. Essen beim Spielen oder Spielen beim Essen? Klingt schräg, aber die Kids mögen es. uWink macht in Hollywood eine zweite Filiale auf. Seit dem Sommer 2008 wird an einer Verfilmung von Nolan Bushnells Leben gearbeitet - mit Leonardo di Caprio in der Hauptrolle.

    Ein letztes Mal - der wunderbare Klang des PONG:

    Quellen und weiterführende Links:

    maedicke.de: Ausführliche Geschichte von Atari mit allen Modellreihen.
    homecomputer.de: Das "Computermuseum" im Netz mit Fotos und Beschreibungen.
    computer-museum-muenchen.de: Das Computermuseum München über die Geschichte von Atari.
    atarimuseum.com: Schöne, reich bebilderte Webseite in Englisch.
    atariage.com: Fakten, Fakten, Fakten mit allen Modellen und Spielen (Englisch).
    filebuzz.com: Pong-Simulationen zum Download.

    Weitere Beiträge aus der Rubrik "Was wurde eigentlich aus..." hier lesen >>

  • update2: XNiP, iPhone 3.0, Polaroid.

    von BjoernCzieslik Pro am 20.03.2009 um 11:43:33 Uhr

    update2.de - das Technik-Update von turi2 - jeden Freitag neu

    Tausche Code gegen Content – XniP verknüpft Print und Online.
    xnip-grafik300Print trifft Web: Das Hamburger Start-up XNiP will analoge Inhalte mit der digitalen Welt verknüpfen. Mit einem einfachen Code aus Zahlen und Buchstaben kann jeder Leser seine liebsten Print-Artikel in einem Online-Account archivieren - das Ausschneiden von Zeitungsartikeln war gestern. Verlagen bringt das System neue Kontakte zu ihren Lesern und ganz nebenbei auch Daten für die Marktforschung. Als erste XNiP-Kunden sind "Autobild" und "Bellevue" an Bord. Auch auf Visitenkarten, Plakaten und an Ladentüren sollen die Codes schon bald ihren Platz finden.
    auf update2.de weiterlesen >>

    iPhone 3.0 - eine ganz persönliche Mecker- und Wunschliste.
    iphone3kugelNach dem Update ist vor dem Update: Apple motzt seine Wundernudel iPhone im Sommer bereits zum dritten Mal auf. Das Software-Update mit dem neuen Motor OS 3.0 macht endlich möglich, was lange undenkbar war: Copy & Paste und MMS. Doch vieles bleibt, wie's ist. Und turi2-US-Korrespondent Ulrich Mikulsky-von Schweinitz, seit 1993 ein Apple-Triebtäter der ersten Stunde, ist deshalb sauer. Seine Mecker- und Wunschliste könnte - Beachtung durch Apple vorausgesetzt - das iLeben für viele Medienmacher noch schöner machen.
    auf update2.de weiterlesen >>

    -- Textanzeige --
    Kostenlos Dokumente wiederfinden – egal ob auf Fileservern, in öffentlichen Exchange Ordnern oder auf Ihrer eigenen Web-Seite. Microsoft Search Server Express ist leistungsfähig und kostenlos. Alle Infos und Downloads unter: www.microsoft.de/es

    - ZITATE der WOCHE -

    David Sacks, Yammer"Wir sind gerade dabei, die E-Mail 2.0 zu schaffen."

    David Sacks, Gründer des sozialen Business-Netzwerks Yammer, glaubt, dass Statusnachrichten E-Mails schon bald ersetzen.
    welt.de, news.bbc.co.uk

    Internet- und Gesellschaftsforscher Urs Gasser, Harvard"Haben Sie heute als Digital Native ein Onlineprofil, verfolgt Sie das rund um die Erde."

    Internet- und Gesellschaftsforscher Urs Gasser schwelgt in alten zeiten, als ein Ortswechsel noch einen sozialen Neuanfang ermöglichte.
    sueddeutsche.de

    Erik Dubbelboer, Mininova"Die Leute laden nicht deshalb unlizenzierte Dateien herunter, weil es gratis ist, sondern weil es einfach ist."

    Erik Dubbelboer, Präsident der Torrent-Suchmaschine Mininova, glaubt, dass Nutzer bereit wären für Inhalte zu zahlen, wenn die Nutzung einfacher wäre.
    futurezone.orf.at

    - MOBILE NEWS -

    Mobiler Firefox: Mozilla gibt die erste Beta-Version seines Handybrowsers Fennec frei. Zunächst ist dieser aber nur auf dem Nokia-Smartphone N810 nutzbar.
    silicon.de, pressetext.de

    UMTS-Auktion: Die Bundesregierung will noch in diesem Jahr weitere Breitband-Frequenzen versteigern, damit das Internet den letzten Winkel Deutschlands erreicht.
    welt.de

    Kabel Deutschland will ins Mobilfunkgeschäft einsteigen und kooperiert dazu mit O2. Im Kabelnetz sind schon bald Bandbreiten von über 50 MBit/s und weitere HD-Sender geplant.
    teltarif.de, digitalfernsehen.de

    Smartphones und PDAs sind für 62 Prozent der befragten Nutzer kein Ersatz für einen Computer. Nur 23 Prozent haben das Gefühl, ihr Handy genauso einfach bedienen zu können wie einen Computer, ergibt eine Studie im Auftrag von Skype.
    futurezone.orf.at, about.skype.com

    Symbian Foundation präsentiert ihre Pläne für eine offene Handy-Plattform: Die nächste Generation Symbian^2 soll bis Mitte 2009 fertig sein und bis Endes des Jahres stabil laufen.
    computerwoche.de, teltarif.de

    Lenovo will Apple Konkurrenz machen: Die Mobilfunksparte des chinesischen Computerherstellers arbeitet angeblich an einem Smartphone namens "oPhone" auf Android-Basis.
    silicon.de,

    Motorola überrascht in diesem Jahr mit bis zu zehn neuen Smartphones. Manche Beobachter hatten den Handyhersteller schon abgeschrieben.
    computerwoche.de

    Telefonica und Vodafone planen offenbar eine Kooperation: Um die Kosten zu halbieren, wollen sie auf Netzebene zusammenarbeiten.
    computerwoche.de

    Apple im Zahlenrausch: Das Unternehmen hat weltweit bisher 17 Mio iPhones und 13 Mio iPod Touch verkauft. Im AppStore wurden insgesamt 800 Mio Downloads gezählt.
    basicthinking.de (Geräte), techcrunch.com, venturebeat.com (Downloads9

    Mobiles Internet bricht in den USA durch die Decke: ComScore zählt von Januar 2008 bis Januar 2009 eine Verdopplung des mobilen Traffics.
    comscore.com, internetworld.de, silicon.de

    Behördennummer 115 stößt auf reges Interesse: Laut Bitkom-Umfrage wollen 80 Prozent der Bundesbürger die zentrale Nummer für schnellen Amtsrat nutzen.
    silicon.de

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    - BEWEGTBILD NEWS -

    Silverlight 3.0: Microsofts Flash-Alternative kommt in neuer Version und ermöglicht eine ruckelfreie Wiedergabe von HD-Videos, DRM-Funktionen und 3D-Effekten.
    blogs.msdn.com, zdnet.de

    YouTube-Player Muziic bekommt offenbar grünes Licht von Google: Voraussetzung ist, dass der Player nicht nur die Musik abspielt, sondern auch die Videos anzeigt.
    spiegel.de, news.cnet.com

    Samsung startet Online-Videothek: In Großbritannien können die Nutzer Filme und Serien aufs Handy oder den PC laden. Bis Ende Juni sollen 2.000 Videos verfügbar sein. Ein Start in Deutschland ist geplant.
    inside-handy.de

    Videokonferenzen sind out: Nur 17 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen sie als Meeting-Ersatz, so eine Studie des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung.
    internetworld.de

    Flip-Cam in neuen Händen: Cisco kauft Pure Digital, den Hersteller der beliebten Hosentaschen-Kamera.
    nytimes.com

    - WEB NEWS -

    Microsoft veröffentlicht den Internet Explorer 8: Die neue Browser-Version soll schneller sein und rekonstruiert geöffnete Seiten nach einem Absturz.
    spiegel.de, heise.de, computerbild.de

    US-Verbraucherschützer fordern von der Regulierungsbehörde FTC ein Verbot von Google Apps wie Kalender, Docs und Google Mail. Grund sind Bedenken um die Privatsphäre der Nutzer. Laut einer Truste-Studie halten 90 Prozent der Amerikaner das Thema für sehr wichtig.
    spiegel.de, bild.de (Verbot), nytimes.com (Studie)

    Suchmaschine mit Echtzeit-Vorschau: Mit MelZoo können Nutzer auch ohne Klick per Mausover-Effekt die Vorschau jedes Treffers sehen.
    internetworld.de, zdnet.de

    Australische Internet-Sperrliste veröffentlicht: Nur etwa die Hälfte der zu sperrenden Seiten führt tatsächlich zu strafbaren Inhalten wie Kinderpornographie. Der Rest sind Porno- und Glücksspielangebote, YouTube-Video oder Wikipedia-Artikel.
    winfuture.de, smh.com.au

    Nokia macht seine Downloadseite Mosh nach zwei Jahren dicht: Bisher konnten User alle Arten von Content von ihren Handys und PCs hier hinterlegen oder downloaden.
    reuters.com, inside-handy.de, mosh.nokia.com

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    technet.microsoft.com

    - TECH NEWS -

    E-Book-Reader: Fujitsu bringt sein Lesegerät "Flepia" mit 8-Zoll-Farbdisplay und Touchscreen auf den Markt - bislang aber nur in Japan. Und Google schenkt Sonys E-Book-Reader 500.000 historische Werke.
    silicon.de (Fujitsu), spiegel.de (Sony)

    Conficker-Wurm soll in neuer Variante angeblich am 1. April zuschlagen. Ernsthafte Schäden gab es noch nicht - "FAZ"-Autor Marco Dettweiler hält das Potenzial daher für "maßlos überschätzt".
    sueddeutsche.de, faz.net
    linux-teufel133
    Linux-Pinguin bekommt drei Monate Urlaub und wird durch einen tasmanischen Teufel ersetzt. Die Initiatoren wollen damit auf die Bedrohung des ausschließlich auf Tasmanien lebenden Beuteltiers aufmerksam machen.
    silicon.de

    - TERMINE der WOCHE -

    Polaroid Sx70Die Branche tagt: IBM Cognos Finance Forum 2009 (24.03. in Köln), INKA – Das Katalog-Forum (25./26.03. in Lindau), Vergleich moderner Oberflächenframeworks (25.03. in Frankfurt).

    Was wurde eigentlich aus ... Polaroid?
    Abgedrückt und ausgedruckt: Die Sofortbilder der Polaroid-Kamera haben in den sechziger Jahren begeistert, gehörten in den Siebzigern zum Alltag und heute will sie keiner mehr haben. Nur noch Fans und szenige Großstadt-Juppis halten den selbst entwickelnden Papierfotos die Treue: Bei trendigen Foto-Shoots und auf dem Flomarkt ist die Sofortbildkamera dabei. Doch im Massenmarkt haben digitale Kameras das rappelnde Plastikungetüm leider längst abgelöst.
    auf update2.de weiterlesen >>

    update2 vom vergangenen Freitag lesen >>

  • Tausche Code gegen Content – XniP verknüpft Print und Online.

    von BjoernCzieslik Pro am 20.03.2009 um 11:20:12 Uhr

    xnip-grafik500Print trifft Web: Das Hamburger Start-up XNiP will analoge Inhalte mit der digitalen Welt verknüpfen. Mit einem einfachen Code aus Zahlen und Buchstaben kann jeder Leser seine liebsten Print-Artikel in einem Online-Account archivieren - das Ausschneiden von Zeitungsartikeln war gestern. Verlagen bringt das System neue Kontakte zu ihren Lesern und ganz nebenbei auch Daten für die Marktforschung. Als erste XNiP-Kunden sind "Autobild" und "Bellevue" an Bord. Auch auf Visitenkarten, Plakaten und an Ladentüren sollen die Codes bald ihren Platz finden.

    print_kleinweb_kleinAlles digital? Von wegen! Auch heute gibt's immer noch etliche Inhalte, die ausschließlich in gedruckter Form vorliegen. Aus gutem Grund stellen Zeitungen und Zeitschriften nur einen Teil ihrer Artikel ins Web. Wer einen dieser Offline-only-Texte archivieren will, dem bleibt nur der Griff zur Schere. "Ach, das könnte ich ja später mal lesen", sagt man sich und schon türmen sich die Papierberge. Die Mühe, Texte einzuscannen, um sie digital zu archivieren, machen sich nur die wenigsten. XNiP will nun Abhilfe schaffen: "Wir lösen ein reales Alltagsproblem der Leser", sagt Gründer und Geschäftsführer Benjamin Schroeter im Gespräch mit turi2. Seit etwa vier Wochen ist das Projekt online, köchelt zunächst aber noch auf kleiner Flamme. Der Firmenname ist übrigens ein Wortspiel mit dem englischen Wort "snip", analog zum deutschen "schnipp", also ausschneiden.

    Xnip-handy-sms225So kommen Offline und Online zusammen.
    Um online an Offline-Inhalte zu gelangen, muss man den entsprechenden XNiP-Code kennen - eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen, die unter oder neben einem Artikel abgedruckt ist. Diesen Code schickt man per SMS zum Normalpreis an die Kurzwahl-Nummer 53535. Alternativ lassen sich die Codes auch online eingeben, das spart die SMS-Kosten. Nach wenigen Sekunden ist der gewünschte Artikel oder die angeforderte Information im eigenen XNiP-Account gespeichert. Wer den Dienst erstmals nutzt, muss sich einmalig registrieren und ein persönliches Archiv anlegen.

    => Lies mehr!

  • iPhone 3.0 - eine ganz persönliche Mecker- und Wunschliste.

    von ulrichvonschweinitz am 20.03.2009 um 09:13:51 Uhr

    mobile_kleinNach dem Update ist vor dem Update: Apple motzt seine Wundernudel iPhone im Sommer bereits zum dritten Mal auf. Das Software-Update mit dem neuen Motor OS 3.0 macht endlich möglich, was lange undenkbar war: Copy & Paste und MMS. Doch vieles bleibt, wie's ist. Und turi2-US-Korrespondent Ulrich Mikulsky-von Schweinitz, seit 1993 ein Apple-Triebtäter der ersten Stunde, ist deshalb sauer. Seine Mecker- und Wunschliste könnte - Beachtung durch Apple vorausgesetzt - das iLeben für viele Medienmacher noch schöner machen.

    iphone800Die Stärken des neuen Betriebssystems.

    => Lies mehr!

  • Was wurde eigentlich aus... Polaroid?

    von ulrichvonschweinitz am 19.03.2009 um 16:38:31 Uhr

    Polaroid Sx70Abgedrückt und ausgedruckt: Die Sofortbilder der Polaroid-Kamera haben in den sechziger Jahren begeistert, gehörten in den Siebzigern zum Alltag und heute will sie keiner mehr haben. Nur noch Fans und szenige Großstadt-Juppis halten den selbst entwickelnden Papierfotos die Treue: Bei trendigen Foto-Shoots und auf dem Flomarkt ist die Sofortbildkamera dabei. Doch im Massenmarkt haben digitale Kameras das rappelnde Plastikungetüm leider längst abgelöst.

    Wer jemals als Motiv vor der Kamera gestanden hat, die einem nach dem Auslösen quasi die Zunge rausstreckt, wird den charakteristischen Sound nicht vergessen. Abdrücken, ausdrucken und das Ergebnis ein wenig in der Luft rumwedeln - einfacher war die Produktion eines Print-Fotos nie! Polaroid prägt die Kindheit mit Fotos vom Strand und den ersten Versuchen indiskreter Amateurfotografie, die man eigentlich vergessen wollte. Polaroids landen eben nicht beim Entwickler, wo stets die Gefahr der Enttarnung besteht.

    Schüttelfotos seit 1947.

    Die Polaroid ist ein US-Klassiker, eines der Werkzeuge des American Way of Life. Und das seit 1947. Zur Geschichte: Der Amerikaner Edwin Land experimentiert eigentlich mit Polarisationsfiltern, als seine Tochter ihn fragt, warum man so lange auf ein Foto warten muss. Damit gibt das neugierige Töchterchen den Anstoß für die ersten Polaroidfotos, so die Legende. Der gelernte Physiker erfindet den Trennbildfilm, in dem die lichtempfindlichen Partikel auf der ersten Schicht des Films liegen. Die zweite Schicht enthält die Entwicklerflüssigkeit. Die ersten Polaroid-Modelle haben ein Deckblatt zwischen den beiden Schichten. Der Durchbruch auf dem Markt kommt mit einem Fotopapier, das kein Trennblatt mehr hat, sondern auf dem so genannten Integralfilm alle Zutaten kompakt vereint. Von nun an - wir reden vom Jahr 1972 - wird die Kamera aufgeklappt, geknipst, das Foto rausgezogen - und gewedelt, geschüttelt, das Foto einfach hin- und her bewegt. Die Schüttelei ist allerding mehr Marketing-Feeling denn Notwendigkeit. Langwierige Eigenversuche mit Fotos meiner ersten Schildkröte beweisen schon Ende der Siebziger, dass sich auch ein ruhig auf dem Tisch liegendes Polaroidfoto korrekt entwickelt. Experten meinen, allzu hektische Bewegungen behindern die Entwicklung sogar.

    => Lies mehr!

  • update2: E-Books, Black Card Circle, germany.net.

    von BjoernCzieslik Pro am 13.03.2009 um 11:45:18 Uhr

    update2.de - das Technik-Update von turi2 - jeden Freitag neu

    txtrE-Books: Ein Trend wartet auf Akzeptanz.
    Mit neuen Geräten und einer alten Idee in die Zukunft: Auf der Leipziger Buchmesse gibt es zwar auch noch gedruckte Bücher zu bestaunen - das weitaus größere Interesse ziehen in diesem Jahr aber E-Books auf sich. Neben großen Anbietern wie Amazon und Sony wollen auch kleine Firmen und Verlage von dem Hype profitieren. Die große Unbekannte bleibt der Kunde. Ob E-Books nun also diesmal ein Erfolg werden, hängt nicht zuletzt davon ab, wie die Verlage auf Kundenwünsche eingehen und bereit sind, aus den Erfahrungen anderer Branchen wie der Musikindustrie zu lernen.
    auf update2.de weiterlesen >>

    Black Card Circle will superelitäres soziales Netzwerk werden.
    blackcardEs gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es - und man spricht drüber. Das tun immer mehr erfolgreiche Geschäftsleute und Unternehmer, wenn sie wohltätige Zwecke unterstützen. Am liebsten aber sprechen Wohltäter mit ihresgleichen. Diesen Umstand machen sich edle Web-Communities wie der BlackCardCircle zu Nutze. Wohl dem, der hier als Mitglied aufgenommen wird, meint Normal-Visakartenträger Ulrich Mikulsky-von Schweinitz aus Los Angeles.
    auf update2.de weiterlesen >>

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    Kostenlos Dokumente wiederfinden – egal ob auf Fileservern, in öffentlichen Exchange Ordnern oder auf Ihrer eigenen Web-Seite. Microsoft Search Server Express ist leistungsfähig und kostenlos. Alle Infos und Downloads unter: www.microsoft.de/es

    - ZITATE der WOCHE -

    Tim O\'Reilly"Wir haben die schlimmste soziale Ungleichheit seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Und was machen unsere klügsten Köpfe? Sie schmeißen auf Facebook mit virtuellen Schafen um sich."

    Verleger Tim O'Reilly kritisiert, dass die Technologiebranche in einer Scheinwelt lebt und vor den wahren Problem der Welt die Augen verschließt.
    futurezone.orf.at

    Jakob Mierscheid"Sie müssten Twitter mit einer anderen Sprache und weniger Ernsthaftigkeit angehen."

    Sagt der fiktive Bundestagsabgeordnete Jakob Mierscheid, der jetzt auch twittert.
    internetworld.de

    - MOBILE NEWS -

    Microsoft gibt Spielregeln für den Windows Mobile Marketplace bekannt: Die Anmeldung und das Einstellen neuer Programme kosten je 99 Dollar pro Jahr. Vom Umsatz bekommen die Entwickler 70 Prozent des Verkaufspreises.
    computerwoche.de, chip.de, futurezone.orf.at

    Apple stellt am Dienstag Version 3.0 seines iPhone-Betriebssystems vor. Dass dabei auch die nächste Version des iPhones präsentiert wird, ist aber unwahrscheinlich.
    computerwoche.de

    SAP will seine Anwendungen auch aufs iPhone bringen. In der zweiten Jahreshälfte soll es die ersten Programme geben.
    computerzeitung.de, futurezone.orf.at

    Pimp my G1: Googles Android-Handy erhält im April ein Softwareupdate und bekommt dadurch eine virtuelle Tastatur sowie eine Sprachaufnahmefunktion.
    venturebeat.com, xonio.com

    Google verbessert seine mobile Bildersuche: In der Ergebnisliste werden nun mehr Bilder angezeigt, die sich zudem nach Gesichtern, Cliparts oder Fotos filtern lassen.
    areamobile.de

    Smartphone-Markt leidet unter der Wirtschaftskrise: Nur iPhone und Blackberry bescheren ihren Herstellern große Zuwächse.
    computerwoche.de, futurezone.orf.at

    Apple lässt Entwickler von iPhone-Apps warten. Ende März laufen die ersten Verträge aus, eine Verlängerung gibt es derzeit nicht.
    silicon.de

    SMS-Steuer: Die irische Regierung plant eine Abgabe für Kurznachrichten. Und in Italien ruft die katholische Kirche dazu auf, während der Fastenzeit auf SMS zu verzichten.
    teltarif.de

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    - BEWEGTBILD NEWS -

    Warner unterstützt chinesischen Blu-Ray-Konkurrenten CBHD. Im Sommer erscheinen unter anderem alle Harry-Potter-Filme auf Discs im chinesischen HD-DVD-Format.
    digitalfernsehen.de

    Mobiler Reporter von T-Systems ermöglicht es Verlagen, multimediale Berichterstattung vom Handy direkt auf die Website zu übertragen.
    zeitungsperspektiven.de

    Hollywood-Effekte ohne Studio: Das System Virtualstudio2Go der Uni Weimar macht Spezialeffekte selbst im Wohnzimmer möglich.
    computerzeitung.de

    Würfel-Display japanischer Forscher zeigt 3D-Filme von allen Seiten.
    pressetext.de

    Casio-Kamera Exilim EX-FC100 schießt 30 Bilder pro Sekunde und macht Zeitlupenfilme in HD-Qualität.
    spiegel.de

    - WEB NEWS -

    Wolfram Alpha, eine neue Suchmaschine des britischen Mathematikers und Physikers Stephen Wolfram, will Google ab Mai Konkurrenz machen: Statt einer Liste von Websites erhalten die Nutzer konkrete Antworten auf beliebige Fragen.
    spiegel.de, sueddeutsche.de, silicon.de

    Google wird Telefonanbieter: Der Dienst Google Voice ermöglicht unter anderem Konferenzschaltungen und eine durchsuchbare Transkription von Sprachnachrichten. Vorerst aber nur in den USA und nur für bereits registrierte Kunden des von Google gekauften Unternehmens Grand Central.
    heise.de, futurezone.orf.at

    Deutsche Post will erneut E-Mail-Anbieter werden und plant eine sichere Zustellung "elektronischer Briefe", bei der Absender und Adressat eindeutig identifiziert werden können. Der Service "ePost" wurde 2004 mangels Erfolg eingestellt.
    heise.de

    Generation Internet informiert sich nicht mehr über einzelne Leitmedien. Statt dessen bestimmt der Freundeskreis über die Relevanz von Nachrichten, beobachtet Matthias Schwenk.
    carta.info

    Werbe-E-Mails, die sonntags am Nachmittag oder Abend verschickt werden, haben die größte Chance gelesen zu werden, so eine Studie der Schweizer Internetagentur Newsmarketing.
    internetworld.de

    Firefox will leere Seiten in neuen Browsertabs mit Inhalten bestücken. Häufig besuchte Seiten werden dort zum Beispiel als Thumbnail dargestellt.
    silicon.de

    Vatikan warnt vor der Einführung religiöser Domain-Endungen wie .catholic, .islam und .buddhist. Solche Domains könnten zu bitteren Streitigkeiten zwischen theologischen und religiösen Traditionen führen, heißt es.
    futurezone.orf.at

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    technet.microsoft.com

    - TECH NEWS -

    Windows 7 lässt seine Nutzer Internet Explorer, Media Player und andere Programme deaktivieren, ohne sie zu deinstallieren. Opera fordert eine noch weitergehende Trennung zwischen Betriebssystem und Browser.
    heise.de, silicon.de (Microsoft), futurezone.orf.at (Opera)

    Apple könnte in den Netbook-Markt einsteigen. Die Bestellung größerer Mengen berührungsempfindlicher Displays in Netbook-Größe scheren die Gerüchte in der IT-Branche.
    welt.de

    iPod Shuffle lernt sprechen: Auf Knopfdruck sagt die nächste Generation von Apples kleinstem MP3-Player Interpret und Titel an. Ein Display hat er nicht.
    silicon.de

    Japanische Forscher haben eine Technologie entwickelt, mit der sich iPod, Waschmaschine oder Deckenlampe durch Augenbrauenzucken oder herausgestreckter Zunge steuern lassen.
    spiegel.de, computerwoche.de

    Blitz-Akku: MIT-Forscher arbeiten an Energiespeichern, die schon nach wenigen Sekunden wieder aufgeladen sind.
    computerwoche.de

    Luxusliner für Nerds: Für die Fahrt ins Silicon Valley bietet eine neue Buslinie unterwegs Stromanschluss, Wlan und TV.
    spiegel.de

    - TERMINE der WOCHE -

    Die Branche tagt: Workshop zu Marketing, Geschäftsmodellen und rechtlichen Aspekten von Open Source (17.03. in Köln), Vergleich moderner Softwareoberflächenframeworks (17.03. in Berlin / 19.03. in München), CSP Forum 2009 (19.03. in Frankfurt).
    Weitere Termine auf it-veranstaltungskalender.de.

    Was wurde eigentlich aus ... germany.net?
    germany-netSchwarz-Rot-Goldenes Internet - die Idee war revolutionär: Kostenloser Internetzugang für die Massen - und das in einer Zeit, in der sich mancher noch fragte, ob "dieses Internet" nicht bloß eine vorübergehende Mode-Erscheinung sei. Damit hat germany.net das Internet ab Mitte der 1990er Jahre salonfähig gemacht. Der Anbieter war mit vielen Anwendungen ein Pionier und zeitweise der drittgrößte Internetprovider Deutschlands. Die Übernahme durch o.tel.o und später durch Arcor bedeutete allerdings das Ende der Firmenkultur - germany.net ist heute mausetot. Gründerin Michaela Merz ist es nicht - sie schraubt in der Schweiz am Web 3.0.
    auf update2.de weiterlesen >>

    update2 vom vergangenen Freitag lesen >>

  • E-Books: Ein Trend wartet auf Akzeptanz.

    von BjoernCzieslik Pro am 13.03.2009 um 11:21:01 Uhr

    kindl296 mit HandMit neuen Geräten und einer alten Idee in die Zukunft: Auf der Leipziger Buchmesse gibt es zwar auch noch gedruckte Bücher zu bestaunen - das weitaus größere Interesse ziehen in diesem Jahr aber E-Books auf sich. Neben großen Anbietern wie Amazon und Sony wollen auch kleine Firmen und Verlage von dem Hype profitieren. Die große Unbekannte bleibt der Kunde. Ob E-Books nun also diesmal ein Erfolg werden, hängt nicht zuletzt davon ab, wie die Verlage auf Kundenwünsche eingehen und bereit sind, aus den Erfahrungen anderer Branchen wie der Musikindustrie zu lernen.

    print_kleinweb_klein"Werden Bücher aus Papier zum nostalgischen Objekt?" fragt das Online-Magazin Telepolis anlässlich der ersten E-Book-Reader. Nicht heute, sondern bereits vor mehr als zehn Jahren. Neu ist die Idee, Bücher statt auf Papier in elektronischer Form zu verbreiten, also keinesfalls, nur zum Boom reichte es bislang nicht. "Wir verkaufen seit Jahren E-Books, ohne Erfolg", sagt Amazon-Gründer Jeff Bezos mit Blick auf die Vergangenheit. Seit der Einführung seines E-Book-Readers Kindle im November 2007 hat sich dies radikal geändert. Rund eine halbe Million verkaufter Geräte sind die Bilanz bis heute. Zahlen, die auch die Verlagsbranche hierzulande hoffen lassen. Obwohl der Kindle in Deutschland noch gar nicht erhältlich, ist das Gerät auch bei der Leipziger Buchmesse in aller Munde. So wie das iPhone mobiles Internet salonfähig gemacht hat, sollen Kindle und Co. nun den Durchbruch für elektronische Bücher bringen. Laut aktueller Bitkom-Studie wollen 2,2 Mio Menschen in diesem Jahr ein digitales Buch kaufen. Allerdings beziehen sich diese Zahlen nicht allein auf E-Book-Reader, sondern auch auch E-Books, die am Netbook oder PC gelesen werden.

    Sony bringt Modell von vorgestern auf den Markt.

    sony readerDen Anfang macht in Deutschland aber nicht Amazon, sondern Konkurrent Sony. Dessen E-Book-Reader PRS-505 ist seit Mittwoch in Deutschland auf dem Markt und eigentlich schon veraltet, denn in den USA ist bereits der Nachfolger PRS-700 erschienen. Der hat ein berührungsempfindliches Display und eine zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung. Was dem 505er-Modell ebenfalls fehlt, ist eine Suchfunktion, die sich gerade bei Fachliteratur als sinnvoll erweist, sowie ein drahtloser Zugang zum Internet. Neue Bücher kommen nur per Kabelverbindung aufs Gerät.

    Konkurrenz aus Deutschland.

    Gleich zwei deutsche Firmen willen den Markt der E-Book-Reader nicht allein Sony und Amazon überlassen. Das Berliner Start-Up Wizpac will Ende des Jahres seinen "Txtr" auf den txtrMarkt bringen, der über UMTS, Bluetooth und Wlan an neue Inhalte kommt und die gespeicherten Bücher auch durchsuchen kann. Zudem soll ein eigenes Online-Angebot Vertriebsplattform und E-Book-Community zugleich sein. Aus Dresden kommt der E-Book-Reader von Plastic Logic (siehe YouTube-Video unten), der mit DINA4-Größe deutlich größer ist als seine Konkurrenten und somit auch ganze Zeitungsseiten halbwegs augenfreundlich darstellen kann. Der Verkauf ist aber erst ab 2010 geplant.

    Elektronische Tinte.

    Gemeinsam haben alle E-Book-Reader, ob nun Kindle, Sony, Txtr oder Plastic Logic, die elektronische Tinte, mit der Buchstaben und Bilder aufs Display gelangen. Anders als bei TFT-Monitoren oder Handys Displays erzeugen bei "E-Ink" schwarze und weiße Pigmentkügelchen ein Bild in Graustufen, das solange bestehen bleibt, bis eine neue Seite aufgerufen wird. Wie bei einem gedruckten Buch ist das Bild starr und verbraucht in der Zwischenzeit auch keine Energie. Das wirkt sich positiv auf die Akkulaufzeit aus und vermittelt zumindest teilweise echtes Buch-Feeling.

    Inhalte, Kopierschutz und Preise könnten Erfolg bremsen.

    Ein Knackpunkt auf dem Weg zum Erfolg der E-Books könnten fehlende Inhalte sein. Was nützt das beste Gerät, wenn es an Lesestoff mangelt? Die Buchhändler Thalia.de und Libri.de bieten seit dieser Woche
    parallel zum Sony-Reader mehrere Tausend E-Books zum Download an. Auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat auf seiner Seite libreka.de ein eignes E-Book-Angebot gestartet. Bislang sind etwa 5.000 Titel digitalisiert worden, heißt es. Zum Vergleich: Amazon hat 240.000 Titel im Angebot, Sony in den USA immerhin 100.000. Strittig ist noch der Verkaufspreis: Der Börsenverein vertritt die Ansicht, dass auch elektronische Bücher der Preisbindung unterliegen. Zwar fallen keine Druckkosten an, dennoch entstehen Kosten für die Digitalisierung und den elektronischen Vertrieb, was für E-Books den gleichen Verkaufspreis wie für gedruckte Bücher rechtfertigt, so Detlef Bluhm, Geschäftsführer der Landesstelle Berlin-Brandenburg im Börsenverein gegenüber Telepolis. Andererseits zeigt das Beispiel iTunes, dass der Vertrieb digitaler Medien dann ein Erfolg wird, wenn der Preis deutlich unter dem Preis physikalischer Medien liegt. Daneben könnte ein Formatstreit den E-Book-Hype bremsen. Während Sony auf den offenen Standard Epub und Adobes E-Book-Format setzt, beharrt Amazon auf einem eigenem Format, das nur auf Kindle-Geräten lesbar ist. Auch über das Thema Kopierschutz ist sich die Branche noch uneinig. Während Thalia die Nutzung auf maximal sechs Geräte einschränkt, vertreibt der Börsenverein freie Dokumente, die aber mit einem Wasserzeichen geschützt werden sollen, das Rückschlüsse auf den Käufer zulässt. Vorsorglich kündigt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels auf der Leipziger Buchmesse ein hartes Vorgehen gegen Raubkopierer an.

    Massenmarkt lässt auf sich warten.

    Nicht nur diese Unstimmigkeiten lassen erahnen, dass der erhoffte Hype womöglich kleiner ausfallen könnte, als die Verlagsbranche es sich wünscht. Ein ganz erhebliches Problem der E-Book-Reader: Sie können nur E-Books anzeigen. Gut, ein Buch kann auch nur Text bieten und eine Waschmaschine nur Wäsche waschen, aber in Zeiten, in denen jedes Handy ein multimedialer Alleskönner ist, hat es jedes weitere Gerät schwer, das an der Steckdose aufgeladen werden will. Gerade dann, wenn es nur eine Funktion beherrscht und zudem auch noch rund 300 Euro kostet. Amazons Ankündigung, die Kindle-Software auch aufs iPhone zu bringen, ist ein erster Schritt aus dem Dilemma. Auch die Möglichkeit, hunderte oder gar tausende Bücher auf dem Gerät zu speichern, liest sich im Werbeprospekt zwar schön, aber wer braucht diese Menge? Wer im Urlaub fünf Bücher zu lesen schafft, kann vom Urlaub sonst nicht viel mitbekommen haben. Ein hohes Potenzial wird E-Books im Fachbuchbereich zugerechnet, sicher zurecht, doch auch Wissenschaftler, die sehr akribisch arbeiten, werden für ein Projekt kaum tausend Quellen gleichzeitig nutzen. Und gerade bis historische Werke in digitaler Form vorliegen, kann es – trotz tatkräftiger Hilfe von Google – noch dauern. E-Books werden für Verlage ein Zusatzgeschäft sein, so wie vor einigen Jahren die Hörbücher, gedruckte Bücher massenhaft ersetzen werden sie so schnell aber nicht. "Das Buch braucht die Inszenierung", konstatierte Weltbild-Chef Klaus Driever Ende 2008 im Branchenfernsehen turi2.tv und Zukunftsforscher Matthias Horx rechnet im "Buchreport" zwar damit, dass vor allem Taschenbücher durch E-Books verdrängt werden, optisch besonders schön aufgemachte Sachbücher aber eine Renaissance erleben und fügt hinzu: "Ich sehe das Problem der Buchbranche, salopp gesagt, nicht in neuen Technologien, sondern darin, dass zu viele schlechte Bücher gedruckt werden."

    Quellen und weiterführende Links:

    stern.de: Trend E-Book - Lesen unter Strom.
    silicon.de: Neuster Übertrend E-Book-Reader.
    xonio.com: E-Books - Die Leipziger Buchmesse wird digital.
    heise.de: Die Verlagsbranche will elektronische Bücher genauso teuer anbieten wie gedruckte.
    spiegel.de, pressetext.de: Buchhandel setzt auf Einschüchterung.
    buchreport.de: Was bringt das E-Book, Herr Horx?
    internetworld.de: Zwei Millionen Deutsche wollen 2009 digitale Bücher kaufen.
    stern.de: Elektronische Tinte - Wie digitales Papier funktioniert.
    heise.de: Werden Bücher aus Papier zum nostalgischen Objekt? (1998)
    publishing-business.blogspot.com: Für den Libri-Sony-Startschuss ein paar nützliche Links.

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